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Energiewende - welche darf es sein? Der Umbau der Energieversorgung erfordert eine hohe Sensibilität. Die industrielle Nutzung von regenerativen Energien stellt die  Politik und die Energieerzeuger vor die Herausforderung, einerseits eine effiziente, bezahlbare und zugleich ressourcen-   schonende Energieversorgung sicherzustellen, andererseits dabei die höchsten Schutzgüter  „Mensch“ und „Natur“ nicht zu  vernachlässigen oder gar in Frage zu stellen.  Sichtbar wird dieser Zielkonflikt bei nahezu allen Fragen, die  sich im Zusammenhang mit der Energiewende stellen, z.B. bei der  Diskussion um Bio-Diesel, E-10-Kraftstoff, Biogasanlagen, Solarfelder, Windkraftwerke, Speicherbecken und Stromtrassen.   Eine der Fragen, die sich dabei stellt, ist die, welche Energiewende es denn sein soll. Sprechen wir von der Wende weg von der  Atomtechnik und den fossilen Betriebsstoffen bei der Stromerzeugung, oder ist die Abkehr von sämtlichen fossilen  Energieträgern gemeint, die wir insgesamt verbrauchen? Hieraus leiten sich letztendlich die notwendigen Maßnahmen ab.  Betrachten wir den gesamten Energieverbrauch in Deutschland, dann wird dieser gespeist aus unterschiedlichen fossilen, wie  auch regenerativen Energieträgern. Die Grafiken zeigen die Zusammensetzung von 2011/2012 aus den Zahlen der  Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V..  Tabelle 1: Primärenergieverbrauch 2011, Energieinhalt: 13.521 Petajoule Auffallend ist der hohe Anteil von fossilen Energieträgern Öl, Gas, Kohle, von zusammen 78 %. Aus diesen Energieträgern  entstehen durch Umwandlungsprozesse veredelte Energieformen, die wir nutzen können, wie Strom oder Kraftstoffe.   Tabelle 2: Endenergieverbrauch 2011, Energiegehalt 8.744 Petajoule Nach der Veredelung der Energien im Endenergieverbrauch sieht die Grafik etwas anders aus. Auffallend ist der geringe Anteil  der Stein- und Braunkohle gegenüber dem Anteil zur Primärenergie. Weiter wird deutlich, dass Gas und Kraftstoffe den größten  Anteil von 52 % am gesamten Endenergieverbrauch haben. Mit Kohle und Öl sind fossile Energien mit 66 % beteiligt.  Man Beachte den Stromanteil von nur 22 %. Aus welchen Primärenergieträgern wie Kohle, Gas, Öl und Atomkraft sich der Strom  zusammensetzt sehen Sie im nächsten Schaubild. Tabelle 3: Anteil der Energieträger am Gesamtstromverbrauch 2012 Auch 2012 wurde beim Strom der überwiegende Anteil von 62 % aus fossilen Energieträgern gewonnen. Knapp ¼ des Stroms  lieferten die Erneuerbaren.  Von den erneuerbaren Energieträgern waren am Gesamtstromaufkommen Wind mit 7,4 % und Photovoltaik mit  4,5% beteiligt,  die Biomasse mit 5,8 % (Quelle: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft).  Nun beginnen die Überlegungen zur Energiewende:  Will man nur die Stromerzeugung regenerativ gestalten, dann müssen wir weitere 78 % unserer Stromerzeugung umstellen.  Damit hätten wir jedoch nur 22 % Anteil am Endenergieverbrauch ersetzt und eine lächerliche Stromwende hinbekommen.  Will man den gesamten Energieverbrauch aus nachhaltigen Energieträgern ersetzen, dann stellt sich neben der Frage, wie und  in welcher Form wir die Rohstoffe nutzen, die zentrale Frage der Menge, die benötigt wird, um die Bedürfnisse einer  Industriegesellschaft zu befriedigen.  Wer an den Zahlen der Energiegehalte der Tabelle 1 und Tabelle 2 bereits erkannt hat, dass 35 % der Energie bei der  Veredelung in den Prozessen einfach so verschwindet, weiß, dass diese Menge zusätzlich benötigt wird.  Wind und Sonne können die benötigten Energiemengen, mit der Technik, die wir zum Ernten dieser Energie heute zur Verfügung haben, nicht aufbringen. In Deutschland tragen 25.000 Windkraftwerke mit nur 1,6 % Stromanteil zum  gesamten Endenergieverbrauch bei. Ein überzogenes und planloses Fördern trägt kaum zu einer merklichen Entlastung auch im Klimaschutz bei, wie der neue  Bericht des UN-Weltklimarates zeigt. Der Bericht verdeutlicht, dass Hysterie im Klimaschutz unangebracht ist und die  Klimapolitik in Europa und Deutschland kaum fähig ist, einen Beitrag zur Klimarettung zu leisten. 
Klimawandel - ein Thema mit vielen Fragezeichen Die globale Erwärmung wird oft als Basis für die dringend notwendige ökologische Entwicklung gesehen. Windkraftanlagen  sollen helfen, die Ziele des Klimaschutzes umzusetzen. Festgemacht wird dies am CO2-Ausstoß bei der Stromerzeugung. Diese  Vorgehensweise fußt auf den definierten Klimamodellen, die das Kohlendioxid der Atmosphäre für den Treibhauseffekt  verantwortlich machen.      Die Zusammenhänge der globalen Klimaentwicklung sind jedoch selbst in der Fachwelt noch nicht endgültig erklärt und stützen  sich oft auf Mutmaßungen. Rechenmodelle können die Komplexität nicht fassen und müssen durch Annahmen vereinfacht  werden.   Nach dem neuesten Bericht des UN-Weltklimarates IPCC sind die Auswirkungen des Klimawandels überschätzt worden. In  einem Bericht der FAZ vom 7. Oktober 2013 mit dem Titel „Extrem viel Geld für wenig Klimaeffekt“ wird berichtet:   „Seit 1980 hat der der Durchschnitt aller Klimamodelle den tatsächlichen Temperaturanstieg um 71 bis 159 Prozent  überschätzt….die Horrorszenarien werden damit unwahrscheinlicher….  Ökonomisch gesehen ist eine moderate Erwärmung ein Vorteil, weil die Getreideernten auf der ganzen Welt insgesamt  steigen…. Zudem gibt es eine große Ersparnis an Heizkosten, die größer ist, als die Zusatzausgaben für Kühlung…  …die politischen Maßnahmen müssen kosten-effizient sein…  Laut durchschnittlicher Schätzung…kostet die 2020-[EU-Klima-]Strategie jährlich etwa 185 Milliarden Euro. Über das gesamte  21. Jahrhundert würde eine Fortsetzung der Politik rund 15 Billionen Euro kosten…  …Wenn man nun den Klimaeffekt berechnet … kommt man zu einer erschreckend belanglosen Zahl… Die rund 100 Milliarden Euro, die schon jetzt den Solarstromproduzenten an Subventionen versprochen worden sind, haben  einen minimalen Effekt auf das Klima…. Für das Copenhagen Consensus Center hat eine Gruppe von Ökonomen…die verschiedene Strategien gemäß ihres Kosten-   Nutzen-Verhältnisses evaluiert und ist zu dem Ergebnisgekommen, dass die klügste langfristige Strategie nicht darin liegt, die  heutigen sehr ineffizienten “grünen“ Technologien … zu subventionieren.“  Auch die CO2-Hysterie durfte angesichts der nackten Zahlen überzogen sein. Die TU Wien kommt zum Ergebnis, dass der  menschgemachte CO2-Ausstoß 4 % beträgt. Natürliche Quellen, wie Ozeane, Böden und Vegetation tragen zu 96 %, Kraftwerke  zur Stromerzeugung lediglich zu 1 % zum gesamten CO2-Ausstoß bei, wie die nachfolgende Grafik verdeutlicht.    Neben Stickstoff (78 %) und Sauerstoff (21 %) ist Kohlendioxid (CO2) nur zu 0,04 % in der Atmosphäre enthalten. Wenn man  nun die Abweichung der Rechenmodelle betrachtet, die bis zu 100 % beträgt und einen Fehler von 159 % beinhalten (siehe  IPCC-Bericht), dann hat dies für den Verein Mensch Natur nichts mit seriöser Wissenschaft zu tun. Diese Theorien ungeprüft als  Grundlage eines politischen Konzeptes zu machen, stellt eine fahrlässige Verletzung der Sorgfaltspflicht der Länder dar.  Somit den Windkraftwerken in der CO2-Vermeidung einen höheren Belang als dem Naturschutz zuzuweisen, ist dabei mehr als  fragwürdig. 
Windstrom  Investoren planen, windreiche Hochebenen und Wälder mit hunderten gigantischer Windradriesen mit über 200 m Höhe zu  überziehen. Es wird suggeriert, damit ließe sich die Energiewende realisieren und das Klima retten. Verschwiegen werden die  technischen Probleme und die massiven negativen Auswirkungen auf Mensch und Natur.  Windkraftnutzung mit Riesenrotoren ist vollkommen ungeeignet zur bedarfsgerechten Stromerzeugung und CO2-Einsparung.  Hinzu kommt eine neue 380.000 Volt Stromtrasse, angeblich für den Windstrom aus dem Norden. Die meisten Bürger wissen  nicht, was es bedeutet mit Stromtrasse und Windkraftwerke zu leben. Illusion Windstrom: In Deutschland sind bereits über 25.000 Windturbinen und enorme Kapazitäten von Photovoltaik zur Erzeugung von Strom  installiert. Was die installierten Erzeugungskapazitäten dieser beiden Formen der Energieerzeugung betrifft, ist Deutschland in  Europa einsamer Spitzenreiter. Daher würde man erwarten, dass Windkraft und Photovoltaik auch entsprechend zur  Energieversorgung Deutschlands beitragen.   Tatsächlich beträgt der Beitrag dieser beiden erneuerbaren Energien zur Energieversorgung unseres Landes zusammen  weniger als 2 Prozent. Im Jahr 2012 trugen Windkraft und Photovoltaik zusammen nur 1,9 % zur Deckung unseres  Gesamtenergiebedarfs bei.  Betrachtet man nur den Strombedarf, so lag der Beitrag von Windkraft und Photovoltaik 2012 zusammen bei 11,9 %. Die  Diskrepanz zwischen installierter Leistung und tatsächlichem Beitrag zur Versorgung ist einem fundamentalen Problem der  Photovoltaik und Windkraft geschuldet: Wind und Sonne wehen und scheinen nicht beständig.  Speichertechnik ist teuer und auf absehbare Zeit nicht verfügbar.  Deutsche Windkraftanlagen erreichen weniger als 18% Nutzungsgrad (Verhältnis der erzeugten Strommenge zur installierten  Leistung). Deutsche Photovoltaikanlagen kommen auf rund 10%. Die Zahlen können nicht addiert werden, da der Wind nicht  ausschließlich nachts weht, sich die entsprechenden Lieferzeiten somit überlappen. Diese Umstände sind nicht durch politische  Planung zu ändern, sondern durch Naturgesetze bestimmt.   Windstrom vom Norden hilft uns nicht: Wie das Diagramm unten zeigt, liefern auch Windparks im Meer keine stetige  Stromversorgung.   Da die aktuellen Planungen zur Energiewende nicht auf Physik und Technik, sondern auf reinem Wunschdenken und Ideologie  basieren und deswegen in hohem Maße Schäden generieren, ist der Bau neuer Stromtrassen zu diesem Zweck abzulehnen.  Auch Stromtrassen sind Industrieanlagen, die ebenfalls negative Auswirkungen auf Mensch und Natur haben. 
Grafik Wilfried Heck
Infrastruktur  Neben der Infrastruktur zum Bau und Betrieb von Windkraftanlagen benötigt man für ein Elektrizitätsversorgungssystem mit  erneuerbaren Energien weitere Bausteine zur Erzeugung, Speicherung und Verteilung des Stromes. Hierbei ist die zu  realisierende Grundvoraussetzung, dass nur so viel Strom eingespeist werden kann, wie auch verbraucht wird. Überkapazitäten  bei günstiger Wetterlage müssen aufwändig im europäischen Verbundnetz verteilt werden.  Auf die Problematik der Umstellung der Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien weist auch ein Artikel in der Stuttgarter  Zeitung vom Freitag, 9. März 2012, hin, unter dem Titel „Ohne Speicher gibt es keine Energiewende. Dort wird der Vorstand  Energie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, Ulrich Wagner, zum Thema der Speichermöglichkeiten zitiert: „Zur  Zeit gibt es keine ausreichend leistungsfähigen und bezahlbare Techniken im erforderlichen Umfang“.    Auch wird berichtet, dass die erforderlichen Investitionskosten auf dem Stromsektor bis zum Jahr 2030 auf 280 Milliarden Euro  veranschlagt werden. Nicht eingerechnet sind die noch zu schaffenden Anreize für die Grundlastsicherung. Diese  Aufwendungen sind überwiegend der Wind- und Solarstromeinspeisung geschuldet.  Unverzichtbar für die Energiewende ist eine Steuerungstechnisch aufwändig zu regelnde  Netz- und Marktgestaltung, sowohl  durch die Vorgaben der Politik und der Rechtsprechung, als auch in den technisch notwendigen Einrichtungen. Es wird nur mit  hohem Aufwand zu kontrollieren sein, ob alle Parameter effektiv zusammenarbeiten. Somit ist dieses System extrem störanfällig  und mit hohen Verlusten behaftet. 
Energiewende als Herkulesaufgabe Was alles für die Stromerzeugung aus Wind und Sonne  benötigt wird, erkennen Sie aus den nachfolgenden Überlegungen:  Man stelle sich ein Windrad vor. Ein riesiger Rotor dreht sich. Allerdings nur, wenn der Wind weht. Aus den Zahlen der  Energieindustrie geht hervor, dass Windkraftanlagen in Deutschland so ungefähr 20% der installierten Leistung zur  Stromerzeugung abgeben. Sie haben einen Wirkungsgrad von 20%. Was bedeutet dies?    100% wäre die installierte Leistung oder die maximale Generatorenleistung, auch Nennleistung genannt. Wir nehmen zum  einfachen Rechnen einen Abschnitt des Jahres von 100 Tagen heraus. Wenn das Windrad diese 100 Tage mit Volllast läuft,  dann hat es einen Wirkungsgrad von 100%. Wenn es nur 20 Tage läuft, dann hat es einen Wirkungsgrad von 20%. Das heißt,  ein Windrad läuft an 20 von 100 Tagen. 80 Tage von 100 steht es still und produziert keinen Strom.    In diesen 80 Tagen benötigen wir jedoch ebenfalls Strom. Jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten.  Man baut in einiger Entfernung nochmals ein Windrad gleicher Größe und hofft darauf, dass dieses Strom liefert, wenn  beim anderen kein Wind weht. Allerdings kann das auch nur 20 Tage liefern.  Um an 100 Tage Strom zu bekommen brauchen wir also 5 Windräder (5x20=100).    Man baut einen Solarpark und kann diesen zur Stromerzeugung nutzen, wenn kein Wind weht. Solarparks arbeiten  jedoch nur am Tage also brauchen wir für die Nacht Stromspeicher. Stromspeicher benötigen jedoch zusätzliche  Energie um aufgeladen zu werden.  Also brauchen wir eigentlich zwei Solarparks.    Man baut Stromspeicher. Zum Beispiel ein Pumpspeicherwerk. Speicher müssen aufgeladen werden. Diese Energie ist  zusätzlich zum normalen Stromverbrauch notwendig. Sie können allerdings den Strom nicht über mehrere Tage und  Wochen halten. Wenn es längere Zeit regnet, und kein Wind weht sind die Speicher bald erschöpft und wir benötigen weitere  Generatoren zur Stromerzeugung.    Das Fraunhofer Institut für Windenergie hat in einer Simulation festgestellt: Wenn man ein ideales System von Windrädern,  Solarparks, und Speicher hat, benötigt man trotzdem noch 70% an zusätzlichen Generatoren um die Stromversorgung  sicherzustellen. Das heißt, trotzdem bekommen wir an 70 Tagen von 100 keinen Strom. Somit benötigen wir:   Zusätzliche Kraftwerke und Generatoren, die an diesen 70 Tagen einspringen können, um den vollständigen  Strombedarf zu decken.  Zusammenfassend kann man sagen: Ein Windrad benötigt einen Solarpark und ein Pumpspeicherkraftwerk und  nochmals Generatoren. Und dies alles in der gleichen Leistung wie das Windrad, um die Stromversorgung an allen  Tagen zu sichern. Dazu kommen noch Leitungen und Steuerzentralen.   Der Nachteil der Wind- und Sonnenstromerzeugung liegt darin, dass man nicht vorhersagen kann, an welcher Stelle wie viel  Strom zur Verfügung steht. Wir müssen die einzelnen Windparks, Solarparks, Speicher und zusätzliche Generatoren  miteinander so mit Leitungen verbinden, dass auch der Strom überall hinkommt. Wir müssen die zur Deckung des  Strombedarfs benötigte Leistung mehrfach vorhalten. Man muss die Netze überall für die maximale Leistung auslegen. Dann  benötigen wir Steuerzentralen, die dies alles überwachen.    Wirtschaftlich ist das nicht, da alles, was man zur Stromerzeugung und zum Stromtransport benötigt, mehrmals bereitgehalten  und auch gewartet werden muss. Aus diesem Grund kann dieses System auch nicht effektiv arbeiten.    Dieses überdimensionierte System kostet damit mehr Geld und Energie, als es eigentlich kosten würde, wenn man eine  gleichmäßige Stromerzeugung hat.    Effektiver und kostengünstiger ist es den Stromverbrauch zu reduzieren. Damit kann das Windrad entfallen. Die  dafür notwendigen Zusatzeinrichtungen und das aufwändige Stromnetz auch. Wichtig dabei ist, Geräte und  Technologien zu entwickeln, die nicht viel Strom brauchen. Gebäude zu bauen mit einer eigenen Stromversorgung.  Den Strom so wenig wie möglich umzuwandeln und am besten so direkt wie möglich dort zu erzeugen, wo er auch  gebraucht wird. Was alles für die Stromversorgung aus Wind und Sonne benötigt wird, zeigt folgendes Bild: 
Energiewende anders betrachtet: Wind und Sonne bezahlen keine Rechnung Nehmen wir ein Beispiel für die Höchstlast, die wir in Deutschland benötigen. Dies sollen 80 GW sein. Jetzt nehmen wir mal  an, wir sind im Jahre 2050 mit 100 % Stromversorgung aus erneuerbaren Energien. Und nehmen wir weiter an, der  Windenergieanteil soll 25 % der Höchstlast betragen.  So muss die Windenergie 20 GW abdecken. Wie oben in „Herkulesaufgabe Energiewende“ schon dargestellt, erzeugen  Windenergieanlagen 20% der installierten Leistung bei ungedrosselter Einspeisung, wie sie heute über das EEG garantiert  wird.  Betrachten wir zunächst die Windkraft, dann müssen in Deutschland 5 x 20 GW Nennleistung an  Windgeneratoren installiert werden, damit 25 % der benötigten Höchstlast rechnerisch im Schnitt  abgedeckt sind. Da aber der Wind nicht kontinuierlich bläst, kann es sein, dass bei entsprechender  Wetterlage alle Maschinen auf Nennleistung fahren. Das heißt, plötzlich werden 100 GW aus Wind  geliefert. Das ist mehr als die gesamte Höchstlast in Deutschland. Jetzt hängen aber die anderen Stromerzeuger auch noch am Netz. Somit wird das Netz mit 80 GW  Überkapazitäten belastet, das sind weitere 100 % von der Höchstlast in Deutschland. Das bedeutet,  das Netz wird zu 200 % ausgelastet. Wenn man die Windräder nicht drosseln will, weil dadurch die  Wirtschaftlichkeit dramatisch sinkt, dann muss man den Strom wegtransportieren. Am Besten in  Speicher. Wenn die Speicher voll sind, müssen die restlichen 55 % Stromerzeuger  abgeschaltet werden. Wenn jetzt zusätzlich tagsüber flächendeckend die Sonne  scheint, bullert die Fotovoltaik mit Überproduktion  ins Netz. Wenn wir dann noch  Sonntag haben und keine 80 GW benötigen, dann “ertrinken” wir in Strom, oder  wir müssen Wind- und Sonnengeneratoren ausschalten, was wiederum die  Wirtschaftlichkeit dieser Anlagen gefährdet.  Nehmen wir weiter an, dass mit Sonnenstrom zusätzlich 20 % der Höchstlast abgedeckt werden soll. Wenn dann über  mehrere Tage der Wind nicht weht und auch die Sonne nicht richtig scheint, zudem die Speicher leer sind, dann bestehen für  die 55 % anderen Stromerzeuger Lieferengpässe, somit müssen auch diese für die Lieferung der gesamten Höchstlast  ausgestattet sein. Dies alles zusammengenommen führt zu einer Energieversorgung, die drei Stromversorgungssysteme  zur Stromerzeugung der gesamten Höchstlast bereitstellt. Windenergie, Speicher und  Grundlastkraftwerke. Wir hätten dann einen Generatorenpark für 3 x 80 = 240 GW, die aber alle am  Tropf der Subventionen hängen, da nur 80 GW benötigt werden: 2/3 der Kapazitäten werden nicht  genutzt. Zudem muss das Netz auf die doppelte Belastbarkeit ausgebaut werden, als nötig.  Das Ganze soll dann auch noch europaweit gesteuert werden.  Wie man da eine funktionierende Energiewende hinbekommen will, ist mehr als fraglich. Mittelfristig ist von der  Landesregierung Baden-Württemberg vorgesehen, dass bis 2050 eine 100%-Versorgung durch erneuerbare Energien möglich  ist. Grundlage hierfür ist eine auf vielerlei Annahmen und Idealisierungen begründete Studie im Auftrag des UBA  (Umweltbundesamtes), die sich auf eine Studie des Fraunhofer Institutes für Windenergie beruft.  Unsere Frage vom Verein Mensch Natur:  Wer bezahlt die Rechnung? Sonne und Wind wohl kaum!
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Herr Gabriel auch nicht VERNUNFTKRAFT - BW Die Petition ist beendet Bundesregierung verfälscht Klimabericht
DER SKANDAL
Das kleine 1x1 der Energiewende Die Euphorie über die Energiewende scheint mathematisch- physikalische Überlegungen an den Rand zu drängen. Deshalb  möchten wir ein wenig die Mathematik der Entwicklung zum grünen Strom unter die Lupe nehmen.  Für die überschlägige Betrachtung genügen die Grundrechenarten.   Schon mit diesem kleinen 1x1 der Energiewende wird schnell klar, dass wir vor einem "äußerst ambitionierten", "ehrgeizigen"  und "anspruchsvollem" Ziel stehen, das man durchaus auch als "sinnlos", "unbezahlbar" und "realitätsfern" betiteln kann.  Am Ende hat man nur die durch den Klimawandel befürchteten Umweltprobleme zu hohen Kosten gegen neue ausgetauscht.  Dies scheint keinem der großen Umweltverbände klar zu sein.  Nach den Aussagen der Politik sollen die grundlegenden Pfeiler der Wende die Solar- und Windstromerzeugung sein.   Aus den Zahlen der Energiewirtschaft geht hervor, dass die Kraftwerke von Deutschland zwischen 60 und 80 GW Leistung jederzeit zur Verfügung stellen müssen. 1x1 der Speichertechnik:  Da Strom Ladungsverschiebungen sind, muss immer dann soviel erzeugt werden, wie gerade gebraucht wird. Auch hat Strom  keine Masse, somit ist eine direkte Speicherung nicht möglich. Also bleibt nur eine Umwandlung in physikalisch greifbare  Größen wie Masse oder Volumen.  Die effektivste Form der Speicherung ist die der Pumpspeicherkraftwerke. Hier wird elektrischer Strom mit Hilfe von Pumpen in  mechanische Arbeit des Wassers umgewandelt. Dieses fließt aus großen Höhen auf ein Schaufelrad und erzeugt in der  Turbine bedarfsgerecht Elektrizität.  Das Pumpspeicherwerk Goldisthal in Thüringen, an der Saale, ist das größte deutsche Pumpspeicherkraftwerk mit einer  elektrischen Speicherkapazität von ca. 8,5 GWh. Diese Menge reicht gerade mal 6 min um den Strombedarf für Deutschland  zu sichern. Hierfür wird ein Oberbecken benötigt mit 12 Mio m² Wasser auf einer Fläche von 55 ha.  Wenn wir allerdings im Winter mehrere Tage mit der gespeicherten Energie auskommen müssen, werden mehrere Tausend  solcher Speicherseen benötigt. Für 7 Tage 1 680. Mit den dafür notwendigen Unterbecken ist dies nahezu 3 Mal die Fläche des  Stadtstaates Hamburg. 1x1der Photovoltaik:  Aus der Fachliteratur kann man die derzeit übliche, über das Jahr gemittelte Solarstromleistung mit 10 W/m² bei 18 %  Sonneneinstrahlung für unsere Breitengrade und Klimazone ermitteln.  80 GW entsprechen 80 000 000 000 W. Somit würden wir eine Fläche von mehr als das dreifache des Saarlandes benötigen.  Die Speicher für die Nacht nicht mitgerechnet.  1x1 der Windstromerzeugung:  Windkraftwerke müssen in einem bestimmten Abstand stehen, damit sie sich nicht gegenseitig den Wind aus den Segeln  nehmen. Dies sind ca. 600 m hinter und 400 m neben dem Rotor.   Durchschnittlich erzeugen 25 000 Anlagen 7 % des deutschen Stroms. Somit benötigen wir 357 000 Windanlagen um der  Strommenge Herr zu werden. Diese bräuchten einen Platz von 85 680 km². Auf dieser Fläche wäre nur noch Landwirtschaft  oder Forstwirtschaft erlaubt. Eine weitere Nutzung ist durch die Abstandskriterien nicht möglich.  Also benötigen wir für eine Stromerzeugung aus Wind die 2,4-fache Fläche Baden-Württembergs.  Nun wissen wir, dass auch der Wind nicht immer weht. Deshalb müssen wir Speicher einrichten.  1x1 der konventionellen Stromerzeugung: Wenn wir diese Zahlen mit dem Kraftwerk Altbach-Deizisau bei Stuttgart vergleichen, das maximal 1,2 GW bedarfsgerecht  liefern kann, dann kommt man für die Versorgung Deutschlands auf knapp 67 Anlagen mit einem Flächenbedarf von ca. 1,2  Mal die Gemarkung Eislingen, einer Gemeinde mit 20 000 Einwohner. Und dies Tag und Nacht, bei Wind und Flaute. 
Klimawandel seit der kleinen Eiszeit
ERKENNTNISSE
Dialogforum Energiewende Potsdam Vision und Realität der Energiewende Zu den Zahlen der Einspeiseleistung der 536 MW Kraftwerksleistung Windenergie aus BW zur Seite zur Seite