Immer wieder wird von den Windkraftlobby angeführt, dass der Flächenverbrauch der Windriesen verschwindend gering ist. Allerdings ist die überbaute Fläche der Industriemaschinen nicht die geeignete Größe, um den Eingriff in Naturräume zu beschreiben. Der Wald ist nicht nur Fläche, er ist Lebensraum, ein Naturraum. Deshalb muss man die Gesamtheit der Auswirkungen im Raum erfassen.
Artenschutz ist damit nicht Schutz der Fläche, es ist Schutz des Raumes.
Dies zeigt Prof. Dr. Andreas Schulte in einem Video über Natur und Artenschutz auf seinem Youtube-Kanal Cum Tempore. Er studierte Forstwissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen und promovierte dort am Forschungszentrum Waldsterben / Waldökosysteme. Später übernahm er den Lehrstuhl für Waldökologie, Forst- und Holzwirtschaft an der Universität Münster. Damit ist er profunder Kenner des Waldes. Auf seiner gleichnamigen Homepage erfahren Sie mehr.
In unserem Beitrag „Cum Tempore – der neue Zeitgeist“ stellen wir ihn und seine Foren im Internet näher vor. Hier nun der Beitrag zum Thema Wald, Fläche, Artenschutz und Naturraum:
