BeitragsintrokFür das Jahr 2026 stehen etliche Wahlen an. Bereits am 8. März wird der Landtag von Baden-Württemberg gewählt. Es folgen dann Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, das Abgeordnetenhaus Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Die Zusammensetzung der Länderparlamente und ihre Ministerien entscheiden über die Zukunft unserer Energieversorgung und letztendlich über den Fortgang der Energiegewinnung aus unseren Naturräumen durch Windindustrieanlagen.

Der Verein Mensch Natur will Klarheit schaffen, wie die einzelnen Parteien, Abgeordnete und Kandidaten sich die Energiezukunft vorstellen. Unser Anliegen ist es, dem Schutz unserer Kulturgüter, Landschaften, Wälder und Lebensräume in der Energiepolitik wieder direkte Wertschätzung einzuräumen, im Sinne unseres Grundgesetzes Art. 20a:

Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung. „

Hierzu wollen wir die Bürger informieren und konstruktiv zum öffentlichen Diskurs beitragen.

Im Vorfeld der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben wir für alle 21 Damen und Herren der Spitzenkandidaten der Landeslisten einen einheitlichen Katalog mit zehn sachlich formulierten Fragen entwickelt. Die Fragen decken zentrale Themen des Windkraftausbaus in Bezug zur Gesundheitsvorsorge, des volkswirtschaftlichen Nutzens aber auch zur Versorgungssicherheit und zu unseren Landschafts- und Naturräumen ab und ermöglichen den Kandidatinnen und Kandidaten eine präzise Darstellung ihrer Positionen.

Sobald die Direktkandidaten der 70 Wahlkreise bekannt sind werden wir einigen Kandidaten auch noch die Gelegenheit geben, unsere Fragen zu beantworten. 

Hier der Link zum Download des Fragenkataloges:

So sind wir vorgegangen:

  • Wir haben am 22. Januar alle 21 Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der Landeslisten angeschrieben, aber auch einige Direktkandidaten aus den Wahlkreisen.
  • Jede Partei erhielt denselben Fragenkatalog mit zehn klar formulierten, sachlichen Fragen.
  • Die Kandidaten wurden gebeten, ihre Antworten schriftlich einzureichen.
  • Alle eingehenden Antworten werden hier vollständig, unverändert und ohne redaktionelle Kommentierung veröffentlicht, um eine transparente Orientierung zu ermöglichen.
  • Wir nehmen keine Bewertung, Gewichtung oder Interpretation der Antworten vor.
  • Unser Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern eine transparente Grundlage für ihre politische Orientierung zu bieten.

Diese Vorgehensweise stellt sicher, dass alle Parteien gleichbehandelt werden und die Öffentlichkeit einen unverfälschten Einblick in die Positionen der Spitzenkandidaten erhält. 

Hier finden Sie die eingegangenen Antworten:

SPD:

CDU:

Die Linke:

Freie Wähler:

FDP:

Werteunion:

AfD:

 

Sie haben Fragen zur Methodik oder zu unserem Projekt?

Wir beantworten gerne Rückfragen über unsere Kontaktadresse zu unserem Vorgehen und zur Veröffentlichung der Antworten.